Das Modell habe ich nach langer Suche bei Ebay erstanden. Die Ruderanlage wurde bereits einggebaut. Ansonsten ist das Modell noch "jungfreulich". Der Hochseeschlepper Happy Hunter ist ebenfalls von der Firma Robbe und wird mittlerweile wieder als Neuware angeboten

Einbau der Stevenrohre:

 

Beim Einbau der Stevenrohre auf den genauen Sitz achten. Die Schmierstangen wurden vorher sauber aufgelötet. Hierbei darauf achten, dass keine Späne in die Stevenrohre gelangen.

Bevor die Stevenrohre verklebt werden unbedingt die Motoren einsezten und kontrollieren ob die Wellen einwandfrei laufen. Später kann dies nicht mehr korregiert werden.

Verkleben der Ruderanlage und Stevenrohre. Hierbei wird Stabilit-Express-Kleber verwendet. Erst nachdem die Ruderanlage verklebt wurde sind die Stevenrohre dran.

Mit Stabilit-Express sauber verfüllen und darauf achten, dass keine Zwischenräume entstehen. Gegegenenfalls durch leichtes "rütteln" dafür sorgen, dass keine Blasen entstehen.

Um zu verhindern, dass der Kleber nach vorn unsauber verläuft habe ich das Schiff während der Trocknungszeit so gelagert, dass nichts verlaufen kann.

Sauber verklebte Stevenrohre und Ruderanlage.

Alle Holzteile die im Modell verbaut werden sollten unbedingt behandelt werden. Ich verwende hierbei immer einen Füller. Die Teile können auch mit Harz behandelt werden. Ich bevorzuge Füller. Diesen trage ich immer zweimal auf. Er trocknet sehr schnell und es entstehen auch keine unebenheiten. Trockenzeit kann mit einem Föhn verkürzt werden. Nachteil: der Füller riecht sehr stark nach Lösungsmittel.

Einbau der Ruderanlage:

im ersten Schritt habe ich die Ruderanlage so eingebaut wie es in der Anleitung beschrieben wurde. Allerdings kann man den Servo nach verkleben des Schiffsdecks nicht mehr demontieren.

Ich habe mich dann entschlossen einen kleineren Servo aufrecht zu montieren. Der Lenkausschlag ist wesentlich größer und der Servo ist jederzeit leicht zu wechseln oder zu demontieren.

Nachdem es unmöglich ist, nach dem Verkleben des Decks, an die Motoren zu kommen habe ich mich entschlossen eine weitere Öffnung in das Deck zu schneiden. Auch das Deckluken haben mir nicht zugesagt. Laut Plan werden diese mit drehbaren Schrauben gesichert. Erstens sind die nicht dicht und zweitens sehen die meiner Meinung nach nicht gut aus. Ich habe Lukenkästen gebaut die dann passgenau auf den Lukenausschnitt passen

Die Einfassungen, sowie die Holzteile am Deckel habe ich dann mit Füller zweimal gestrichen. Dies ermöglicht eine bessere Lackierung und das Holz ist zusätzlich vor Wasser geschützt.

Fertiges Deck mit Decksluken

Beim anbringen der Auflageleiste ist darauf zu achten, dass die Leiste überall plan anliegt. Mit Klammern sicherung und mit Sekundenkleber verkleben.


Tipp: Den Sekundenkleber verlaufen lassen indem das Boot hin und her geschwenkt wird.

Einbau des Querstrahlruders

 

zuerst ein Loch bohren, dass so groß ist das der Dreml reinpasst und anschließend vorsichtig schleifen bis das Rohr passgenau eingebaut werden kann.

Anschließend das Querstrahlruder sauber vermuffen. Den unteren Teil des Querstrahlruders habe ich mit Hand vermufft.

 

 

Tipp: einen OP-Handschuh verwenden.

Den Rauchgenerator habe ich an die Stelle des Fahrakkus zwischen die Stevenrohre gebaut. Der Rauchgenerator ist an die Motoren angeschlossen, sodaß der Rauch je nach Fahrgeschwindigkeit mehr oder weniger ausströhmt. Zusätzlich habe ich einen Ein/Aus-Schalter angebracht. So kann man den Generartor ausschalten sobald kein Rauchöl mehr vorhanden ist. Der Rachgenerator wird so vor Beschädigungen bewahrt. Bezugsquelle ist Modellbaufller bei Ebay

Das vorgfertigte Inneleben des Schonrsteins wird mit Stabilit Express eingestrichen und passgenau in die Schornsteinschale eingelegt. Alle restlichen Kanten habe ich mit einem umlaufenden Tropfen Sekundenkleber vermufft.


Die überstehenden Reste werden beschnitten und anschließend beschliffen. Ich habe in den Schornstein ein Kunststoffrohr eingelassen. Das Rohr geht bis zur zweiten Ebene. Diese dient dann als "Rauchfang". Alle Kanten wurden so bearbeitet, dass das obere Drittel des Schonrsteins Luftdicht verschlossen ist. So wird gewährleistet, dass der Rauch ausschließlich über den Auspuff ausströhmen kann.

Fast fertige Schornsteine... jetzt müssen die Schornsteine noch nass geschliffen werden und anschließend lackiert. Die Schornsteinlüftungen habe ich bei Modellbau-Kaufhaus bestellt und werden später montiert. Die Auspuffrohre können entweder geklebt oder gelötet werden.

Heckverschanzung: zuerst wird der Heckkasten zusammengeklebt und am Heck verklebt.

Anschließend wird die Heckverschanzung genau mittig am Heck verklebt. Die Heckverschanzung wird genau am Deck entlang verklebt.

 

Achtung: bitte zuerst den Kunststoff mit einem Föhn erwärmen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Material bricht.

Auch beim Deckaufbau sollte zuerst die Verschanzung am Oberdeck verklebt werden.

Anschließend vorsichtig mit dem Föhn die Enden biegen und verkleben

Die Stützen in die Verschanzung einkleben und trocknen lassen. Diese stabilisieren die Verschanzung.

Erste "Anprobe" des Deckaufbau´s. Bevor dieses verklebt wird unbedingt daran denken, dass man hinterher nicht mehr an alle Stelle kommt. Also prüfen, ob man im verbauten zustand an die Fernsteuerung, Motoren, Pumpe sowie die Akku´s rankommt.

Einbau der Kranfunktionen. Zwei Motoren sorgen dafür, das der Kran gedreht werden kann und Last aufgenommen werden kann. Auch hier darauf achten, dass man hinterher noch einigermaßen gut rankommt.

Ein dritter Motor sorgt dafür, dass man den Kran heben und senken kann. Etwas viel Aufwand, aber die Funktionen sind dann am Modell einfall klasse.

Einbau der Ankerwinde. Diese habe ich bei mgs-mechanics üder Ebay gekauft. Funktioniert einwandfrei und hat die Funktionen Anker fallen lassen und wieder einholen.

 

 

Vorbereitung zum lackieren der Einrichtung der Brücke. Diese "Möbel" habe ich aus Abfallstücken angefertigt. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Um die Reeling zu verlöten klebe ich immer eine 1:1 Kopie auf ein kleines Brett und bohre die Löcher mit einem Bohrständer. So wird sicher gestellt, dass die Reelingstützen auch gerade eingeschoben werden können. Zudem verschiebt sich beim Löten nichts mehr. Nachdem die Reeling von Fett und Staub befreit ist, kann lackiert werden. Tipp: nicht am Modell löten!!!

 

Fertige Lukendeckel. Diese werden bei meinem Modell in weißer Farbe lackiert. Die kleinen Holzteile unbedingt vorher 3 bis 4 mal mit Porenfüller anstreichen. Ansonsten sieht man nach dem Lackieren die Holzstruktur. Bei einem Lukendeckel fehlte mir die Öffnung. Diese kann man aber ziemlich einfach selbst fräsen

 

Vorbereitung für den Einbau der Schleppvorrichtung. Laut Bauplan sollte eine Querstrebe im Modell verklebt werden. Dies umgehe ich, indem ich die Platte mit kleinen Leisten versteife. Dann kommt man später auch besser an das Innenleben heran.

 

Jetzt dann man die Grundplatte für die Schleppvorrichtung einschieben und wieder bei eventuellen Reparaturen rausziehen.

Innausausbau der Brücke. Wie schon beschrieben habe ich die Tische etc. aus Abfallstücken selbst gebaut, lackiert und mit Insturmenten auf Fotopapier beklebt. Ziemlich viel Mühe dafür, dass man den Innenausbau am fertigen Modell kaum noch sieht, aber das ist eben die Liebe zum Detail :-)

 

 

 

 

Erste "Anprobe" der einzelnen Deckelemente. Dabei achte ich immer darauf, dass ich so gut wie möglich wieder an das Innenleben herankomme.

 

Beim Bau der Ankerwinde sollten zuerst alle Einzelteile bereit gelegt werden. Die Holzteile habe ich 5x mit Porenfiller gestrichen. Die Stuktur it allerdings doch noch zu sehen. Allerdings wirklich nur, wenn man ganz genau hinsieht.

 

Nachdem es keinen Löschmonitor im Maßstab 1:50 zu kaufen gab (ich habe jedenfalls keinen gefunden) habe ich mir einen gebaut.

 

 

Auch die Trossenbügel hatte ich nicht mehr im Beschlagteilsatz. Diese habe ich aus runden Kupferrohren gebogen. Beim Biegen das Material sehr heiss machen und vorsichtig und langsam mit der Zange biegen. Den Vorgang immer wieder wiederholen. Die Stützen werden zugeschnitten und am oberen Ende rund ausgeschliffen. Damit hat man eine bessere und schlüssige Lötstelle. Kuzrfilm zum Biegen auf Tipps zum Biegen

 

 

Vorbereitung für den Einbau der RC Anlage. Beim Aufbau habe ich darauf geachtet, dass alle Teile durch die Deckluke wieder entnommen werden können. Jetzt habe ich drei Ebenen für den Einbau.

1. Ebene ist für die Lipos, 2. Ebene für Empfänger, Module und Soundmodul und die 3. Ebene für Relais und Schaltkreise. Somit habe ich "genug" Platz für die Schaltung der Sonderfunktionen

 

 

Zwischendurch habe ich die Beiboote lackiert.

 

 

 

 

 

 

Bau des Vormastes. Nachdem die Kunststoffteile sehr fein sind, habe ich hier nicht am Mast gelötet. Hier habe ich Kabel gezogen und mit der Leiter kaschiert.

 

Bau des Hauptmastes. Zuerst lege ich mir alle notwendigen Teile zurecht und entgrate alle Teile. So ist ein besser Sitz gewährleistet.

 

Beim Hauptmast habe ich zwei 0,8 mm Drähte rechts und links angebracht, an denen ich die Lampen angelötet habe. Vorsicht: hier muss sehr schnell gelötet werden. Ansonten können sich die Teile verformen. Danach habe ich die Drähte noch mit Sekundenkleber fixiert. Bevor es weiter geht, habe ich alle Lampen getestet.

 

Biegen der Reling für den Hauptmast. Zum biegen habe ich zur Orientierung einen Draht eingesteckt, damit ich genau die Richtung erkenne in der ich biegen muss. Das "einfädeln" der Reelingstützen ist eine ziemliche "Nervensache". Also dran bleiben und Geduld aufbringen. Zum Biegen habe ich die im Plan angeführte 1:1 Zeichnung verwendet.

 

Nach dem Lackieren geht es weiter mit dem Zusammenbau. Der Obere Rader sind um 1,2 cm gekürzt und der untere Radar um 2 cm. Bei den Radarantennen verbaue ich zwei Motoren die einmal plus und einmal minus angeschlossen werden.  So drehen die Radarantennen gegenseitlich. Der Haupftmast hat mich ca. 6 Stunden gekostet. Ist aber meiner Meinung nach sehr gut gelungen

 

Erneuter Einbau der Ankerwinde. Die Ankerwinde habe ich jetzt vom Schiffseinbau getrennt und habe so die Möglichkeit, die ganze RC-Anlage auszubauen, ohne die Ankerwinde demontieren zu müssen. Auch hier immer wieder darauf achten, dass der Rest des Einbaus problemlos entnommen werden kann. Die Teile müssen zwar oft ein- bzw. ausgebaut werden. Dies lohnt sich aber auf jeden fall, da man sich sehr viel Zeit spart, sollte man am fertigen Modell etwas reparieren oder austauschen müssen.

 

Die Kettenrohre zuerst zuschneiden (etwas Überstand einrechnen) und mit dem Brackdeck ausrichten. Anschließend mit Sekundenkleber etwas verkleben. Noch einmal auf richtigen Sitz überprüfen und dann mit Stabilit Express vermuffen. Hier sollte man sehr sorgfälltig vorgehen, da hier Wasser eindringen könnte. An diese Stelle kommt man nach dem Verkleben des Decks nicht mehr hin.

 

Brackdeck verkleben und den Sekundenkleber austrocknen lassen. Anschließend können die Kettenrohre sauber verschliffen werden.

 

Anschließend kann die Verschanzung verklebt werden.

Verstrebungen für die Verschanzung und Bordwand. Die Streben vor dem verkleben einpassen und erst dann mit Sekundenkleber an Deck und Verschanzung verkleben. Deck und Bordwand vorher von Schleifstaub und eventuell Fett säubern.

 

Anbringen der Scheuerleisten... Die obere Scheuerleiste zuerst an beiden Enden schleifen, bevor die Leiste am Rumpf verklebt wird. Die Scheuerleiste zuerst an einem Ende mit Sekundenkleber anpunkten und nach und nach in kleinen "Etappen" am Rumpf verkleben. Die unteren Scheuerleisten müssen um das Heck gebogen werden. Die Leiste mit Klebeband am Rumpf fixieren und mit dem Föhn (nicht zu heiß machen) langsam um das Heck biegen. Den Anschlag am Modell kennzeichnen, damit die zweite Scheuerleiste angepasst werden kann. Jetzt die erste Scheuerleiste vom Bug an verkleben. Die zweite Scheuerleiste wird nun beginnend vom Heck angepasst und verklebt. Zum Schluß die beiden Enden verspachteln und verschleifen. Die Querleisten können einfach eingepasst und verklebt werden. Dieser Schritt dauert zwar etwas, aber das Ergebnis lohnt sich...

 

Scheuerleisten am Bug anpassen und verkleben. Ganz vorn am Bug eine Aussparung für den Rammschutz lassen. Diesen verklebe ich erst nach der Lackierung. Zum Schluß die Stabilationsleisten zuschneiden und schleifen und am Rumpf verkleben. Diese wird aus einer L-Leiste gefertigt... nur noch ein paar Kleinigkeiten und ich kann mit der Lackierung beginnen.

 

Erste "Anprobe" vor dem Lackieren...

 

Beim Abkleben verwende ich ein Tamiya Masking Tape. Mit diesem Klebeband habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Ist zwar etwas teurer als das aus dem Bauhaus, aber es verbleiben keine Klebereste am Modell und die Kanten werden sehr sauber. Das Klebeband bekommt man unter anderem bei Conrad. Und es gibt es in verschiedenen Größen.

Das Abwurfgestell für die Rettungsinsel muss leider aus Kunststoffleisten selbst hergestellt werden. Dies ist kein Spritzteil. Und wieder kostet es Zeit, ist aber ein wichtiges Detail.

Nachdem die Schornsteine lackiert sind, werden jetzt die "Endarbeiten" durchgeführt. Die Schornsteinauslässe habe ich bereits vor einiger Zeit gelötet. Die Lüftungsgitter habe ich mir über Modellkaufhaus im Internet besorgt. Innen habe ich die Lüftungsgitter mit schwarzem Papier beklebt um einen realistischen Eindruck zu erzeugen (die gelbe Farbe wäre ansonsten durchgeschimmert). Handläufe biegen, anpassen, verkleben und lackierten. Jetzt fehlen nur noch die Türen...

 

Die Mechnik habe ich von mgs-mechanics vormontiert gekauft und mit Kupplungen verlängert, da dann der Einbau der Antriebswellen für den Radar einfacher ist. Die Antriebswellen werden dann eingesteckt und auf das Oberdeck übertragen. Die Durchführungen liegen 1,8 mm auseinander. Erst nach der Endmontage der die Antriebswellen abgelängt und lackiert.

Der erste Funktionstest der Radaranlage

 

Vorbereitung für den Rauch der Schornsteine. Nachdem ich den Rauchgenerator im Heck des Schiffes verbaut habe, verteile ich die Zufuhr erst kurz vor den Schornsteinen. So kommt mehr Rauch aus den Schornsteinen. Zuerst einen 90 Grad Winkel aus 7 mm Messingrohren gelötet und anschließend eine Reduzierung auf 6 mm. Die Lötstelle muss sehr heiss sein, damit wird sichergestellt, dass das Lötzinn auch sauber verläuft. Den Schlauch gibt es im Baumarkt für kleines Geld.

Endausbau der Brücke... alle Teile wurden aus Kunststoffabfällen gefertigt. Den Stuhl habe ich aus einer Beilagscheibe, einem Rundholz und einer kleinen Leiste gebaut.

 

Nachdem das Schiff gerade lackiert wird, kann ich mich jetzt der RC-Anlage annehmen. Bevor ich die RC-Anlage einbaue, prüfe ich immer ob alle Empfänger und Bauteile Platz haben. Anschließend verschalte ich die Empfänger, Relais und Module auf einer Platte um alles zu überprüfen.

 

Für die Happy Hunter habe ich mir das Soundmodul von Beier Elektronik gekauft und gleich mal ausprobiert. Im Schiff habe ich zwei Stromkreise mit 6 und 12 Volt. Die Stromverteiler habe ich über Led´s and more bezogen. Silikonkabel gibt es als Meterware bei Voltmaster. Eine ausführliche Beschreibung der Verschaltung sowie ein kurzes Video folgen... und solltet Ihr Fragen haben, die ich beantworten kann...dann her damit :-)

Funktionstest im Video, sowie einen Schaltplan findet Ihr unter Tipps zum Modellbau RC-Anlage

Vor der Lackierung habe ich das Schiff sauber geschliffen, vom Staub befreit und mit Lösungsmittel von Fett gesäubert. Nach dem entfetten, sollte man das Modell möglichst nicht mehr anfassen bzw. mit Einweghandschuhen.

Das gesamte Deck habe ich mit Sprühfarbe von Paletti (Filler grey) lackiert. Das Deck werde ich anschließend mit Klarlack matt überziehen. Der Rumpf wird auch noch mit Filler lackiert um Unebenheiten auszugleichen. Der Vorteil des Fillers ist, dass man ruhig etwas mehr Farbe auftragen kann. Etwaige Lackiernasen ziehen sich beim Trocknen glatt. Sollten doch noch Stellen auftreten, bei denen zuviel Farbe zu sehen ist, kann diese ganz leicht verschliffen werden. Die Farben beziehe ich bei der Firma Voltmaster.

Grundierter Rumpf inkl. der Luken. Jetzt muss ich noch die kleinen Unebenheiten verschleifen und dann kann die Lackierung beginnen.

Grundierter Fahrstand. Auch ein Vorteil des Fillers ist, dass die Übergänge der geklebten Kanten "versteckt" werden. Diese sieht man nach der Grundierung nicht mehr. Hierfür habe ich etwas mehr Grundierung (Fillter) aufgesprüht und mit dem Föhn vorsichtig in die Rillen laufen lassen. Sollten  hier Nasen entstehen sind die super einfach zu verschleifen.

Nachdem der Aufbau völlig ausgetrocknet ist (ca. 24 Stunden) kann ich jetzt mit dem Ausbau des Aufbaus weiter machen. Die Reeling habe ich bereits vor einiger Zeit gebogen und lackiert. Um den Fahrstand etwas "auszupeppen" verklebe ich ein feines Gewebegitter rund um den Fahrstand. Die Klebepunkte setzte ich so, dass der Fahrstand darüber kommt und diese abdeckt.

 

Handläufe und Fahrstand sind jetzt montiert. Für den gleichen Abstand der Handläufe habe ich ein 8mm Holzstück dazwischen gelegt und anschließend die Splinte innen umgebogen und verklebt. Jetzt geht es an die Beleuchtung, den Bugmast, Hauptmast und Sonderfunktionen.

 

Nachdem ich das Deck lackiert habe, war jetzt der Rumpf dran. Auch hier wird von Hell nach Dunkel lackiert. Die Lackierkanten klebe ich mit Tamiya Klebeband ab. Mit diesem Klebeband habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Nach der Lackierung der gelben Farbe klebe ich die Kante so ab, dass ein kleiner Überstand entsteht. So entstehen keine Farblücken. Den kleinen Überstand sieht man nach dem Lackieren vom Klarklack nicht mehr. Jetzt 24 Stunden trocknen lassen und es kann weiter gehen...

 

Nach 36 Stunden Trockenzeit ist es jetzt soweit... Es fehlt nur noch der Klarlack.

 

Nach über einer Woche ist die Lackierung jetzt fertig. Der Klarlack muss noch trocknen und dann kann mit der "Endmontage" begonnen werden. Der Klarlack sollte unbedingt komplett austrocknen. Ich lasse dem Lack 2 bis 3 Tage trocknen. Eventuell kann es vorkommen, dass der Lack darunter auch noch nicht ganz trocken ist, dadurch verlängert sich die Trockenzeit.

Jetzt geht es an den Innenausbau. Zuerst habe ich die Ankerwinde getauscht. Nachdem die beiden Ketten über eine kleine Winde auf dem Deck umgeleitet werden, hat die Fallfunktion nicht einwandfrei funktioniert. Ich habe mir eine neue gekauft und eingebaut. Diese Winde kann so angesteuert werden, dass der Eindruck entsteht, dass die Kette fällt. Die Kette wird in zwei verschiedenen Gewschindigkeiten eingeholt bzw. "fallen" gelassen. Wo Ihr die Winde kaufen könnt unter Bezugsquellen. Im Schiff habe ich zwei Stromkreise... einmal mit 12 Volt (die zwei weißen Akkus) und einmal 6 Volt (der schwarze Akku) So gehen nicht alle Sonderfunktionen auf den Fahrakku. Das Schiff hat im fertigen Zustand ca. 5-6 Kilo und braucht daher auch ziemlich Strom.

Einbau es neuen Rauchgenerators. Diesen betreibe ich mit 12 Volt um mehr Rauch erzeugen zu können. Den Schlauch habe ich nach vorn gelegt und erst dann auf die beiden Schornsteine verteilt.

 

Von hieraus kann ich die Schornsteine anschließen und auch bei Bedarf wieder ganz einfach demontieren.

Beide Fahrakkus und die Empfängerakkus habe ich so positioniert, dass diese das Gewicht der vorgesehenen Bleiakkus ersetzen. Ich habe mich dafür entschlossen 4 seperate Empfängerakkus, zwei Fahrakkus mit 12 Volt und einen 6 Volt Akku für die Sonderfunktionen zu verwenden. So muss ich vermutlich nur noch gering nachtrimmen. Die Kabel müssen jetzt noch ordentlich verlegt werden. Danach kann ich mit dem Einbau der RC-Anlage beginnen.

Ich habe mich jetzt dazu entschlossen die Stromversorgung ins Heck zu verlegen. Die Akkus bleiben da wo sie sind, nur die Anschlüsse wandern ins Heck. So kann ich die Akkus im Schiff laden und ich bekomme mehr Platz im Bug für die Verkabelung. Es ist zwar sicherer die Akkus ausserhalb des Schiffes zu laden, aber dafür müsste ich das Innenleben mühsehlig  wieder ausbauen. Die Akkus können auch nicht nach oben verlagert werden, da sonst der Schwerpunkt nicht mehr stimmen würde.

 

Nachdem ich auf dem Multiswitch-Decorder keinen Steckplatz für Schaltfunktionen hatte, habe ich Umpolmodule von mgs-mechanics gekauft und kann somit die Schaltfunktionen über den Multiprop-Decorder schalten. Die Module können zum Umpolen genutzt werden, oder man kann zwei Funktionen darauf schalten. Zu bedenken ist, dass die Funktionen nicht gleichzeitig genutzt werden können. Die Schaltung erlaubt nur die Stellung ein wenn die zweite aus ist.

Jetzt hat es sich ausgezahlt, dass ich die Luke etwas größer gemacht habe als im Plan vorgesehen. Die Ruderanlage konnte ich so wieder "relativ" einfach wieder einbauen.

Bei der Verkabelung ist es sehr wichtig alle Kabel zu beschriften. Ansonsten findet man hinterher den richtigen Anschluss nicht mehr. In meinem Modell schalte ich den Pluspol und führe zu jedem Verbraucher auch einen Minuspol. Viele Modellbauer verwenden hierfür nur einen Minuspol um Kabel zu sparen und mehr Ordnung im Schiff zu haben. Meiner Meinung nach ist die Fehlersuche bei zwei Polen wesentlich einfacher. Dies muss man aber für sich Selbst entscheiden.

 

Fahrstand und Oberdeck habe ich jetzt verkabelt und den ersten Lichttest gemacht. Verbaut wurden 7 Lampen für Innen und ca. 10 Lampen für den Hauptmast sowie den kleinen Vormast.

Jetzt geht es an die Schornsteine... zuerst die Schornsteine am Deck "anpassen" und die Schläuche anzeichnen, anschließend die Öffnungen bohren. Hier musste ich ziemlich vorsichtig vorgehen, da die Mechanik des Krans unter dem Deck verbaut ist. Das Oberdeck unbedingt mit Klarsichtfolie abdecken. Der Sekundenkleber der unvermeindlich herunterläuft würde ansonsten die Schornsteine am Oberdeck verkleben. Nach dem Verkleben das Ganze über Nacht austrocknen lassen.

 

Bevor ich jetzt die RC-Anlage einbaue habe ich das Schiff erst einmal getrimmt. Insgesamt muss ich trotz der ganzen Einbauten fast 4 KG Balast einfügen, damit das Schiff richtig "satt" im Wasser liegt. Die Bleikugeln werde ich mit Epoxitharz im Schiff erkleben. So kann der Balast nicht verrutschen.

Den Platz für die Ballasttanks habe ich ausgemessen und mit dem 3D-Drucker ausgedruckt. Jeder der Tanks fasst ca. 900 Gramm Ballast. Die im Heck habe ich so montiert, dass ich diese jederzeit wieder demontieren kann.

 

Einbau der Kranmechanik und der Schleppwinde. Die Motoren für die Kranmechanik hatte ich ja schon vor dem Verkleben des Decks montiert. Die Ankerwinde wurde von MGS-Mechanics noch einmal überarbeitet und passt jetzt genau in die dafür vorgesehene Luke.

 

Nachdem die Ballasttanks nicht ausgereicht haben, habe ich jetzt noch einen ausgedruckt und mittig verbaut. Mit dem kostenlosen Tinkercad-Programm kann jeder ganz einfach die gewünschten Formen erstellen und anschließend mit Cura ausdrucken. Solltet Ihr Fragen zum 3D Drucker haben, beantworte ich diese gerne...

Und der Spruch.... im Modellbau ist man nie fertig hat sich einmal wieder Bewahrheitet. Die Gesamte RC-Einheit hat nicht ins Schiff gepasst. Die Dreh- und Hebevorrichtung waren im Weg. Also die RC-Anlage neu aufgebaut und wieder eingepasst. Das Soundmodul habe ich ins Deck verlegt um Platz zu sparen.

 

Jetzt geht es ans "aufräumen". Die Kabel sauber verlegen und ordnen. Dauert zwar ein wenig, aber lohnt sich allemal. Dadurch ist der Einbau der RC-Anlage wesentlich einfacher.

Mittlerweile ist alles im Schiff verkabelt und angeschlossen. Jetzt fehlt "nur" noch die Verkabelung der Aufbauten und dann kann etwas Ordnung im Schiff geschaffen werden.

So.... jetzt ist es geschafft. Der Hochseeschlepper Happy Hunter ist fertig.

 

Nach ca. 1.200 Arbeitsstunden wartet die Happy Hunter jetzt auf die Jungfernfahrt. Detailbilder findet Ihr unter dem Punkt Modelle.