Die Pegasus 3 von Graupner habe ich mir heute bestellt und sollte in den nächsten Tagen bei mir eintreffen...

 

Die Pegasus 3 ist angekommen... Das Schiff wurde bereits angefangen. Die bisherigen Einbauten und Aufbauten sind relativ sauber verarbeitet. Ein paar kleine Dinge die ich noch nacharbeiten muss. Aber nichts dramatische...

 

 

Die Spanten habe ich noch einmal nachgeklebt. Die Spanten müssen fest und spannungsfrei verklebt werden. Die Spanten sind auch dafür verantwortlich, dass das Modell versteift wird.

Und ich kann es nicht oft genug erwähnen. Alle Holzteile mit Porenfiller streichen. Falls Wasser ins Schiff gelangt, wird das aufquellen der Holzteile vermieden. Das kann sehr viel Arbeit und Zeit ersparen, wenn Ihr einen Wassereinbruch habt.

Ich habe mich entschieden ein Querstrahlruder einzubauen. Das Querstrahlruder muss auch spannungsfrei eingepasst werden. Die entstehenden Lücken werden dann mit Pattex Stabilit Express verfüllt. Bevor das Querstrahlruder vermufft wird habe ich die Rohre auf der Außenseite mit Klebeband sauber umklebt. So verhindert man, dass Klebstoff am Rumpf herunterläuft. Beim vermuffen ist mehr Kleber immer besser. Also hier nicht sparen...

Nachdem der Kleber im Schiff komplett ausgehärtet ist, habe ich das Querstrahlruder Außen vermufft. Hier solltet Ihr sorgfältig arbeiten. Je weniger Kleber aufgetragen wird, umso weniger müsst Ihr anschließen schleifen

Anschließend das überstehende Rohr vorsichtig abschneiden und sauber verschleifen...

Bei diesem Modell habe ich mich entschieden einen Brushless Innenläufer zu installieren. Das Schiff soll ein schönes Fahrbild bekommen und auch Tempo machen können.

Leider haben die Motoren keine Bohrschablone. Die Schablone habe ich mir selbst erstellt und anschließend probeweise auf einem Brett die Passform getestet.

 

Nachdem die Motoren ziemlich Kraft haben und die Motoren so genau wie möglich eingebaut werden müssen um eine unwucht zu vermeiden, habe ich zwei Spannten gebaut. Der vordere Spannten wird fest im Schiff verklebt. Der hintere Spannten kann dann sauber zur Welle ausgerichtet werden. Beide Spannten werden dann miteinander verschraubt. Diesen Schritt kann ich ert machen, sobald die Karankupplung eingetroffen ist...

Nachdem die Brushless-Motoren ziemlich Power haben, müssen die Motoren einen sicheren "Halt" haben. Die Motoren eingepasst und den vorderen Spannten habe ich mit Sekundenkleber punktuell verkelbt. Anschließend die Motoren wieder demontiert und mit Stabilit verklebt. Den hinteren Spannten wieder angepasst und die Löcher durch beide Spannten gebohrt. Die Muttern habe ich mit Stabilit gesichert, so wird es einfacher im fertigen Modell die Motoren wieder auszubauen. Durch die Spannten habe ich noch die Löcher für den Kühlwasserschlauch gebohrt.

Kühlwasserleitung: vorerst simuliere ich den Kühlwasserauswurf. Sollte sich rausstellen, dass ich die Motoren doch kühlen muss, kann ich die Leitung kappen und an die Motorenkühlung anschließen.

Nachdem mein Vorgänger den vorderen Aufbau falsch geschnitten hat, musste ich die Holzleisten wieder entfernen, Aufbau neu beschneiden und die Holzleisten wieder verkelben. Er hat sich um ganze 5mm verschätzt :-(

Den vorderen Aufbau habe ich neu beschnitten, die Holzleisten neu verklebt und die Fenster ausgeschnitten. Hier braucht man wirklich Geduld. Ein Video zum Thema "wie schneidet man Fenster richtig aus" ist gerade in der Mache...

Fenster der Brücke der Pegasus 3 ausgeschnitten...

Bei den Fenstern habe ich mich entschieden den inneren Rahmen zu entfernen und habe mir Fenster ausgedruckt. Die Fenster passe ich noch genau ein und versehe diese mit Fenstern. Meiner Meinung nach ergibt dies einen schöneren Abschluß der Fenster. Fenster sind mittlerweile eingepasst...

Den hinteren Deckaufbau an den vorderen Aufbau angepasst. Den hinteren Teil sauber geschliffen und die Treppe habe ich ausgedruckt.

Anschließend beide Aufbauten mit Stabilit Express verklebt...

Für die Fahrtenregler und den Empfänger habe ich Halterungen ausgedruckt und eingepasst...

Da mir die Bullaugen zu teuer waren (ca. 8 Euro das Paar) habe ich mir die Bullaugen selbst ausgedruckt... im nächsten Schritt schneide ich die Löcher für die Bullaugen. Um die Bullaugen richtig dicht zu bekommen, habe ich die Scheiben etwas dicker gedruckt, damit ich diese sauber verkleben kann. Die Scheiben werden erst nach der Lackierung eingepasst...

Die Bullaugen werde ich noch einmal mit 1mm drucken, damit diese feiner wirken...

Um die Grundplatte für die Steuerung im Schiff zu fixieren, habe ich eine Holzplatte eingepasst, mit zwei Leisten auf der Unterseite versehen und verschraubt. Anschließend die Holzplatte mit Frischhaltefolie eingewickelt. Die Leisten mit ein wenig Stabilit eingestrichen und im Schiff platziert. Nachdem der Kleber ausgehärtet ist, kann man die Platte einfach wieder entnehmen. Die Frischhaltefolie verhindert, dass die Platte mit verklebt wird.  Danach können die Leisten satt verklebt werden...

Unter dem Vorderdeck habe ich eine Platte eingepasst auf der ich die Verteilung der Kabel, Schalter und Lautsprecher montiere...

 

Die darunter liegende Querstrebe habe ich wieder entfernt. Durch die Platte erhält das Bauteil genügend stabilität...

kleiner Motivationsschub...

 

Jetzt kann man schon sehen wie es mal aussehen wird...

 

Meine Pegasus 3 :-)

Die Steuerung habe ich verdrahtet. Die Steuerung wird noch mit dem oberen Teil (Sound, Ein/Aus-Schalter und dem Lautsprecher verbunden. Ein Schaltplan folgt noch...

Das Oberdeck wird mit Stabilit verklebt. Darauf achten, dass das Deck an allen Seiten bündig ist...

Jetzt ist der seitliche Abschluß des Oberdecks dran. Ich habe mit für 6mm Lichtausschnitte entschieden. Die Lampendeckel habe ich gedruckt und eingepasst. Verdrahtet und einen Lichttest gemacht, bevor ich es verkelbt habe. Sieht meiner Meinung nicht ganz schlecht aus :-) Die Pegasus 3 bekommt noch wesentlich mehr Licht. Bis dato habe ich 39 Lampen verbaut...

Die Steuerung ist jetzt fertig. Dieses mal habe ich mich entschieden den Fahrakku nach oben zu versetzen. Nach meinem Akkubrand möchte ich nicht mehr im Schiff die Akkus laden.

Die Anlenkung habe ich noch einmal überarbeitet. Wenn das Deck verklebt ist, kommt man ziemlich schlecht an die Anlenkung ran. Hier muss alles passen, bevor ich das Deck verklebe.

Die Holzleisten angepasst und in den Oberen Aufbau geklebt...

Die Bullaugen habe ich noch einmal überarbeitet. Jetzt ist das Fenster etwas nach hinten versetzt. Den Rahmen werde ich mit dem Rumpf lackieren. So entsteht dann ein innerer Rand in Bronzeoptik...

Die neuen Bullaugen eingepasst und mit Stabilit vermufft. Jedes Bullauge der Pegasus 3 bekommt eine eigene Beleuchtung.

Um das gebogene Fenster besser einpassen kann, habe ich mit eine Negativform erstellt. Zuerst mit Knetmasse von innen eine Form erstellt, anschließend in Gips eingelegt. Diese Form habe ich dann mit Stabilit ausgegossen. So konnte ich das Fenster vorsichtig mit dem Heißluftföhn über die Form ziehen.

Nachdem das Bauteil Nr. 123 gefehlt hat, habe ich es konstruiert und gedruckt. Hatte einen Vorteil... ich konnte die Beleuchtung besser unterbringen.

Im hinteren Teil habe ich noch einmal 7 Lampen verbaut.

Antennenmast gebogen und die obere Antenne rund gebogen, verlötet und mit selbst gedruckten Hülsen am Schornstein befestigt. So kann ich die Antenne abnehmen für den Transport.

"Kommandozentrale" der Pegasus 3. Konstruiert, ausgedruckt und anschließend mit Airbrush bemalt. Die Teile passen genau in die obere Brücke. Wenn Ihr die Druckdateien haben möchtet, dann einfach melden.

Beleuchtung für die obere Brücke. Die Abdeckung für die Lampen habe ich ebenfalls ausgedruckt.

Für die Reling habe ich mir eine Kopie gemacht und auf ein Brett geklebt. Der Lötkolben sollte hier eine Temperatur von ca. 400 Grad haben, damit das Lötzinn schön in die Lücken fließt. Wenn Ihr das genauso machen wollt, dann UNBEDINGT darauf achten, daß einmal die Stützen unter dem Handlauf liegt und einmal darauf. Ansonsten habt Ihr die Stützen einmal innen liegend und einmal außen... Ihr macht ansonsten die Arbeit zwei mal 

Nachdem es die Positionslampen nicht zu kaufen gibt, habe ich diese konstruiert und ausgedruckt. Anschließend mit Airbrush leicht lackiert, damit noch genügend Licht durchdringt.

Das "Innenleben" der Brücke ist fertig. Scheiben eingepasst und die Brücke mit einem Boden versehen. Der ist laut Bauplan nicht vorgesehen. Jetzt fehlt noch die Antenne und Radar.

Das Vorderdeck habe ich verklebt und anschließend das Deck mit Fischhaltefolie bespannt. Die Kabine aufgesetzt um die Kabine zu verspachteln. So bekomme ich einen sauberen Abschluß zum Vorderdeck. Wenn Ihr die Schnellspachtel mit Spannlack verdünnt, könnt Ihr die Spachtel sehr fein auftragen. Auch die Verarbeitungszeit erhöht sich erheblich.

Die Unterseite habe ich dann mit Stabilit verstärkt. Anschließend das vordere Teil der Kabine mit Stabilit Express verklebt und wieder verspachtelt.

Ankerwinde... ich suche mir zuerst alle Teile zusammen um mir einen Überblick zu verschaffen. Die Ankerwinde ist doch ziemlich klein...

Nachdem es bei diesem Modell keine vorgefertigten Relingstützen gibt, ist das verlöten der Reling etwas tricki... Ich habe mir mal wieder eine Kopie des Bauplans gemacht und auf ein Brett geklebt. Relingstützen zurecht gebogen, Löcher ins Brett und die Stützen eingesetzt. Mit zwei Löthilfen geht es ganz gut die Handläufe zu verlöten. Aber darauf achten immer wieder einmal die genaue Position der Handläufe von oben kontrollieren.

Bevor ich das hintere Deck verklebt habe, habe ich am Heck mehrere Magnete verklebt. Das dient dazu, das Schiff abschleppen zu können, wenn irgend etwas nicht mehr funktioniert und ich das Schiff wieder vom See holen möchte. Im "Rettungsschiff" sind auch Magnete im Heck verbaut. So kann ich "andocken".

Heckverkleidung der Pegasus 3. Die Teile unbedingt sehr genau einpassen, bevor diese verklebt werden. Anschließend das Heck verspachteln und verschleifen.

Nachdem die Bordwand nicht ganz gerade verläuft, habe ich zwei schmale Hölzer genommen und mit Klammern fixiert. Anschließend mit einem Heizluftföhn erhitzt. Hier daruaf achten, dass der Kunststoff nicht zu heiß wird. Ansonsten verbiegt sich die Bordwand noch mehr.

Grundierung der Kabine der Pegasus 3. Sorgfältig abkleben und mit Filler besprüht. Nachdem ich das Deck noch beplanke, musste ich nicht so sehr auf die Kanten achten.

Vorbereitung der Beplankung. Die Planken zuerst mit Klebeband abkleben. So wird verhindert, dass sich einzelne Planken abtrennen. Um eine saubere Schnittkante zu bekommen, schneide ich die Planken mit der Kutter. Die Planken werden erst verklebt, wenn das komplette Schiff lackiert ist.

Die obere Beplankung habe ich mit einzelnen Leisten gemacht. Ich wollte nicht, dass die Planken zu sehr auftragen. Sauber mit Ponal Express verklebt, geschliffen und mit Porenfüller gestrichen. Jetzt sieht es echt edel aus.

Hier habe ich ein 8mm Messingrohr eingeklebt und sauber verschliffen. Nachdem ich das Deck beplankt habe, bohre ich die Löcher für die Ankerkette.

Für die Fenster habe ich eine Acrylplatte aus dem Baumarkt entschlossen. Die Platte ist 3mm stark und gibt dem Vorderdeck noch zusätzlich Stabilität.

Einbau der drehbaren Suchscheinwerfer....

Damit die Stabilisationsflosse einen richten Halt hat, habe ich diese geborht und mit Stabilit Express verklebt und sauber verschliffen.

Vorbereitung für die Lackierung. Zuert habe ich das Oberdeck abgeklebt, die Oberfläche mit klarem Wasser vom Staub entfernt und anschließend mit Aquaclean gereinigt. Der komplette Rumpf wurde mit Paletti Filler lackiert. So erzielt man eine bessere Haftung der Farben. Darauf achten, dass alle Öffnungen abgedichtet sind.

Reling angebracht und Sonnenstühle ausgedruckt. Im Moment drucke ich die Stühle noch in zwei Farben. Jeder Sonnenstuhl ist dann weiß und rot.

 

Die passenden Beistelltische sind auch schon in der Mache.

Vorbereitung für die Lackierung des oberen Rumpfes. Ich lackiere immer hell zu dunkel. Vielleicht ist das nicht die richtige Reihenfolge, aber ich habe damit gute Erfahrungen gemacht. Der obere Teil wird bei mir in Elfenbein lackiert. Das klassische grün der Pegasus 3 hat mir nicht gefallen.

 

Das erste Mal, dass ich nicht die Original-Farben lackiere...

Der Kabinenaufbau der Pegasus 3 ist jetzt fertig... jetzt muss ich nur noch den Rumpf lackieren und die Feinarbeiten abschließen. Dann hoffe ich, dass ich dieses Jahr noch die Jungfernfahrt machen kann :-)

Den oberen Teil des Rumpfes habe ich in Elfenbein lackiert, anschließend die weiße Trennlinie. Für die Wasserlinie habe ich ein 6mm Klebeband genommen. Den Kiel in braun lackiert. Jetzt fehlt nur noch die rote Wasserlinie der Pegasus 3.

Im ersten Schritt habe ich den oberen Teil des Rumpfes lackiert. Anschließend den weißen Streifen. Dann den unteren Teil des Rumpfes, wobei ich ein 6mm Klebeband für die Wasserlinie bereits beim lackieren der braunen Farbe angebracht habe. Nachdem alles trocken war, wird nur noch der Klebestreifen abgezogen und die Wasserlinie abgeklebt. So bekommt man einen schönen Übergang. Und zum Schluss noch mit Klarlack glänzend überzogen. Der Rumpf ist jetzt fertig lackiert. WICHTIG... lasst Euch Zeit beim Lackieren. Für die Lackierung habe ich über eine Woche gebraucht. Und noch ein Tipp... wenn Ihr abklebt, dann presst das Abklebeband mit einer weichen Rolle sauber an. So verhindert Ihr, dass Farbe unter das Klebeband läuft.

Beim Beiboot habe ich auf den weißen Streifen verzichtet. Bei dem kleinen Modell wäre der Aufwand viel zu groß. Nachdem ich den Rumpf fertig lackiert habe, kommt jetzt noch das Oberdeck dran...

Das Deck habe ich mit Mahagoni-Planken bezogen. Jetzt muss ich noch mit Klarlack das Deck lackieren...

Scheuerleisten und Reling montiert...

Schiff getrimmt und mit Harz vergossen... es ist wichtig, dass das Gewicht nicht verrutschen kann...

Geschafft... Die Pegasus 3 ist fertig... auf Youtube könnt Ihr den Funktionstest sehen...